03.11.2020 – Polizeiberichte

Esslingen: Arbeiter schwer verletzt in Klinik geflogen

Nach einem Arbeitsunfall bei einem Unternehmen in Mettingen ist ein Arbeiter am Dienstagvormittag mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Gegen sieben Uhr war der 46-Jährige zur Vorbereitung von Instandhaltungsarbeiten gemeinsam mit zwei weiteren, 40 und 45 Jahre alten Arbeitern auf den Vorbau einer Maschine gestiegen, als aus bislang ungeklärter Ursache eine dort verlaufende Druckluftleitung platzte. Der Mann stürzte daraufhin mehrere Meter in die Tiefe und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Seine Begleiter und zwei 39 und 61 Jahre alte, in der Halle befindliche Beschäftigte wurden durch den beim Platzen der Leitung entstandenen Knall leicht verletzt. Auch sie wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht. Die Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen haben die Ermittlungen aufgenommen, in die auch ein Sachverständiger eingebunden ist. Vertreter der Gewerbeaufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart waren ebenfalls vor Ort.

Nürtingen: Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes hat ein Kind bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen in Zizishausen erlitten. Die Elfjährige befuhr mit ihrem Fahrrad gegen 7.10 Uhr die Eichbergstraße bergabwärts und missachtete an der Einmündung zur Oberensinger Straße die Vorfahrt einer 42 Jahre alten VW-Lenkerin. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung der Autofahrerin wurde das Mädchen frontal vom Wagen erfasst und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Vom Rettungsdienst musste die Verletzte im Anschluss in eine Klinik gebracht werden. Der Schaden am VW beträgt zirka 5.000 Euro.

Reichenbach: Mutmaßliche Einbrecher geschnappt

Zwei 26 und 38 Jahre alte Verdächtige konnten am frühen Dienstagmorgen nach einem Einbruch in einen Autoverwertungsbetrieb in der Heinrich-Otto-Straße von der Polizei vorläufig festgenommen werden. Gegen 0.30 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem sich zunächst zwei Unbekannte über einen Zaun Zugang zu dem Betriebsgelände verschafft hatten. Das Gelände wurde sofort von zahlreichen Einsatzkräften umstellt. Die Besatzung eines in die Fahndungsmaßnahmen eingebundenen Polizeihubschraubers konnte die beiden Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe des Geländes lokalisieren und die Einsatzkräfte zu den beiden Männern führen. Während einer von ihnen noch vor Ort festgenommen werden konnte, versuchte der zweite sich in einem Gebüsch zu verstecken. Nachdem er dort von der Polizeihündin Mina aufgestöbert wurde, ließ er sich nachfolgend widerstandslos festnehmen. Im Verlauf der nachfolgenden Durchsuchungsmaßnahmen in dem weitläufigen Areal konnte ein Rucksack mit Werkzeug sowie mehrere, offenkundig frisch abgesägte Katalysatoren aufgefunden werden, die offenbar zum Abtransport bereitgelegt worden waren. Die Männer wurden im Laufe des Dienstags nach der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Beide werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Köngen: Lkw-Gespann auf Abwegen

Einen gehörigen Schrecken haben am Montagnachmittag ein Lkw-Lenker und eine Streife der Esslinger Verkehrspolizei bekommen. Die Beamten befanden sich um 14.45 Uhr mit ihrem Streifenwagen in der Auffahrt der Anschlussstelle Köngen-Nord zur B 313 in Richtung Plochingen. Im Rückspiegel sahen sie, wie ein Lkw-Gespann von der Gottlieb-Daimler-Straße herkommend auf die Zufahrt zur B 313 abbog. Bei diesem Abbiegemanöver riss die Bremsleitung zwischen dem Lkw und dem Anhänger und betätigte dadurch automatisch die Bremsanlage des Anhängers. Der 62-jährige Fahrer des Gespanns stieg daraufhin aus und löste manuell die Bremse des Anhängers. Fatalerweise hatte er aber offensichtlich vergessen, die Feststellbremse seines Lasters zu betätigen, sodass das Gespann auf der abschüssigen Straße führerlos in Richtung des Streifenwagens losrollte. Als er sein Missgeschick bemerkte, rannte der Fahrer los, stieg ins Führerhaus und konnte nach etwa 20 Metern sein Gefährt stoppen. Glücklicherweise war es außer einem kleinen Streifkontakt zwischen der Tür des Führerhauses und der Leitplanke zu keinem Schaden gekommen. Das neuwertige Gespann wurde im Anschluss von den Polizisten bis in ein nahegelegenes Industriegebiet ins Schlepptau genommen, wo der Fahrer die Bremsschläuche reparieren konnte.

Leinfelden-Echterdingen: Baukran senkte sich

Mehrere Gebäude mussten am Montag wegen eines sich senkenden Baukrans evakuiert werden. Weiterhin wurde der Bahnverkehr zwischen Leinfelden und Echterdingen bis in die Nacht hinein eingestellt. Im Laufe des Montags geriet ein Baukran im Bereich Kohlhammer-/Max-Lang-Straße in leichte Schräglage. Daraufhin mussten zwei anliegende Bürokomplexe evakuiert werden. Weiterhin wurde ein Supermarkt in der Straße Neuer Markt geräumt. Da sich in der Nähe die Schienen der S-Bahn zum Flughafen befinden, musste die Strecke ebenfalls gesperrt werden. Mit einem Autokran wurde der Baukran abgesichert, sodass am frühen Dienstagmorgen der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden konnte. Im Laufe des Dienstags wird der Baukran abmontiert.

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