12.09.2021 – Polizeiberichte

Kirchheim: Unfall auf A8 fordert vier Verletzte

Der Unfall ereignete sich gegen 20 Uhr auf der A8, berichtet die Polizei. Ein 29-Jaehriger fuhr mit seinem VW in Richtung München. Doch für die nasse Fahrbahn war der Mann zu schnell unterwegs. Deshalb kam der Wagen zunächst nach links, prallte in die Leitplanken und schleuderte über die Straße nach rechts. Hier stieß er so stark gegen die Leitplanke, dass diese nach oben gebogen wurde. Der Wagen rutschte darunter durch und blieb erst ein Stück weiter auf der Böschung stehen. Der Fahrer, seine Ehefrau und die vier und fünf Jahre alten Kinder erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelte die Ursache des Unfalls. Sie schätzt den Totalschaden am Auto auf rund 7.000 Euro, den Schaden an den Leitplanken auf weitere 30.000 Euro. Bis zum Ende der Unfallaufnahme und zur Bergung des Fahrzeugs mussten zwei der drei Fahrstreifen gesperrt werden.

Die Polizei raet, bei Regen und nasser Strasse langsam zu fahren. Zu schnelles Fahren auf nasser Strasse fuehre immer wieder zu gefaehrlichen Situationen und Unfaellen.

Um das Risiko eines Verkehrsunfalles durch Aquaplaning moeglichst gering zu halten, sollten Autofahrer folgende Tipps befolgen:

– Die Reifen sollten immer ein ausreichendes Profil aufzeigen (hier sollte bei Sommerreifen auf 3 mm und bei Winterreifen auf 4 mm Profiltiefe geachtet werden!) – Ein zu niedriger Reifendruck verschlechtert das Fahrverhalten bei Nässe, deshalb ist dieser regelmäßig zu kontrollieren. – Um Aquaplaning zu vermeiden und einen kurzen Bremsweg zu garantieren, ist das Fahren mit angepasster Geschwindigkeit unabdingbar. – Beim Verlust der Bodenhaftung, gilt für den Fahrer oder Fahrerin Ruhe zu bewahren. Um zu vermeiden, dass der Wagen im Moment der erneuten Kontaktaufnahme mit der Fahrbahn ins Schleudern kommt, auskuppeln anstatt bremsen (nicht bei Fahrzeugen mit ESP) und das Lenkrad geradeaus halten (falls es die Verkehrslage zulässt).

Aichwald-Schanbach: Betrunken Unfall verursacht – ein Schwerverletzter

Schwer verletzt worden ist ein 35-jähriger Pedelec-Fahrer bei einem Verkehrsunfall am Sonntagmorgen gegen 00.40 Uhr. Der 35-jährige befuhr mit seinem Pedelec die Krummhardter Straße in Richtung Hauptstraße auf dem Gehweg. Auf Höhe des Aichelberger Weges kollidierte er mit einem Stromverteilerkasten und kam hierdurch zu Fall. Ein vorbeifahrender Zeuge sah den am Boden liegenden Mann und verständigte den Rettungsdienst. Vor dem Eintreffen der Rettungskräfte stieg dieser jedoch wieder auf sein Pedelec und entfernte sich in Richtung Lobenrot. Durch den Zusammenstoß war sein Fahrradhelm in mehrere Teile zerbrochen, zudem konnten vor Ort Blutspuren festgestellt werden. Noch während der polizeilichen Fahndung nach dem augenscheinlich Verletzten meldete ein Anwohner in der Hauptstraße, dass der sichtlich alkoholisierte 35-Jährige dort geklingelt hätte. Der Pedelec-Fahrer musste schließlich durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht und hier stationär aufgenommen werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde er in der Klinik auch einer Blutentnahme unterzogen.

Ostfildern: Verkehrsunfall und Straßenverkehrsgefährdung infolge erheblicher Alkoholbeeinflussung

Zu einem folgenschweren Unfall mit ist es am Samstagmorgen, gegen 10.10 Uhr, in einer Tiefgarage in der Gerhard-Koch-Straße gekommen. Eine 71-jährige Autofahrerin beschädigte mit ihrem Suzuki beim Einparken in der Tiefgarage einen BMW und einen Nissan, die jeweils ordnungsgemäß geparkt waren. Ein Zeuge, welcher den Vorgang beobachtet hatte, kümmerte sich sofort um die Fahrerin und nahm ihr im Anschluss den Fahrzeugschlüssel ab, nachdem er bei ihr Alkoholgeruch festgestellt hatte. Nach Eintreffen der Streifenwagenbesatzung konnte mit der Seniorin ein Atemalkoholtest durchgeführt werden, welcher einen Wert von über zwei Promille ergab. Die Unfallverursacherin wurde deshalb zum Polizeirevier Filderstadt verbracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Stuttgart gefertigt. An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.

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