14.01.2020 – Polizeiberichte

Zu einem Feuerwehreinsatz kam es fruehen Dienstagmorgen in der Klosterallee in Esslingen-Weil. Angebranntes Essen verursachte eine Rauchentwicklung und dadurch einen ausgeloesten Heimrauchmelder. Die Feuerwehr fand in der Wohnung kalte angebrannte Essensreste vor.

Esslingen (ES): Essen auf Herd vergessen 

Starker Rauch aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Klosterallee hat am frühen Dienstagmorgen zu einem größeren Einsatz der Rettungskräfte geführt. Gegen 4.30 Uhr wurden die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert, nachdem Nachbarn durch den Rauch und den Alarm der Rauchmelder aufgeschreckt worden waren. Nachdem dort auf Klopfen und Klingeln niemand öffnete, verschafften sich Polizeibeamte Zutritt zur Wohnung, weckten das 88 und 91 Jahre alte Ehepaar und brachten es aus der Wohnung. Die Feuerwehr, die mit einem Löschzug im Einsatz war, konnte schnell Entwarnung geben. Ein vergessener Topf mit Essen auf der eingeschalteten Herdplatte hatte den Qualm verursacht. Nachdem die Wohnung von der Feuerwehr durchlüftet worden war, konnte das Ehepaar wieder zurück in ihre Wohnung. Ein nennenswerter Sachschaden ist nicht entstanden.

Frickenhausen (ES): Zwei Fahrradfahrer zusammengestoßen 

Zwei Radfahrer sind am Montagnachmittag im Ortsteil Linsenhofen zusammengestoßen und von ihren Rädern gefallen. Eine 20-Jährige war mit ihrem Mountainbike verbotswidrig um 15.20 Uhr auf dem Gehweg der Straße Hinter den Höfen abwärts unterwegs. An der Kreuzung mit der Mühlstraße fuhr sie ohne anzuhalten vom Trottoir auf die Mühlstraße ein. Hierbei übersah die Frau einen von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten, 40 Jahre alten Pedelec-Lenker. Durch die Kollision stürzten beide zu Boden. Die Frau zog sich eine Kopfverletzung zu und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Sie hatte keinen Fahrradhelm getragen. Der Mann blieb ersten Erkenntnissen nach trotz eines Überschlags unverletzt. Der Schaden an den beiden Rädern beläuft sich auf zirka 2.500 Euro. (ms) 

Wernau (ES): Beifahrer erliegt schweren Unfallverletzungen 

Nachtrag zur Pressemitteilung vom 1. Januar 2020/12.32 Uhr 

Am 31. Dezember letzten Jahres hat ein 86 Jahre alter Beifahrer bei einem Verkehrsunfall um 18.20 Uhr in der Straße Schloßhof in Wernau schwere Verletzungen erlitten. Der Mann starb am Mittag des 13. Januar in einer Klinik an den Folgen des Unfalls. Wie bereits berichtet, war eine 79-jährige Opel-Fahrerin mit ihrem Wagen am Silvesterabend gegen eine Steinmauer geprallt. (ms) 

Wernau/Wendlingen (ES): Raser auf der B 313 unterwegs (Zeugenaufruf) 

Ein Pkw-Lenker ist am Montagnachmittag durch seine zum Teil sehr rasante und gefährliche Fahrweise auf der B 313 anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen. Der schwarze BMW M5 fiel Zeugen kurz nach 15.30 Uhr auf der Überleitung der B 10 von Esslingen herkommend auf die B 313 in Richtung Wendlingen auf. Der Fahrer schnitt beim Abbiegen den bisher unbekannten Lenker eines Opel Corsa, der durch ein starkes Abbremsen einen Unfall verhindern konnte. Im Anschluss setzte der BMW-Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit seine Fahrt fort. Er überholte auf der zweispurigen Straße mehrere Verkehrsteilnehmer rechts und teilweise sogar über den Standstreifen. Eine Polizeistreife konnte den 24 Jahre alten Raser auf Höhe der Autobahnanschlussstelle der A 8 stoppen. Das Polizeirevier Nürtingen bittet unter Telefon 07022/9224-0 um weitere Zeugenhinweise. Weiterhin werden Geschädigte, insbesondere der Fahrer des Opel Corsa gesucht, die durch die riskante Fahrweise gefährdet wurden. (ms) 

Aichwald (ES): Kind angefahren – Unfallverursacher gesucht (Zeugenaufruf) 

Ein unbekannter Pkw-Lenker, nach dem derzeit die Verkehrspolizei Esslingen fahndet, hat am Montagmorgen in Schanbach ein Kind angefahren und verletzt. Der Achtjährige war den bisherigen Ermittlungen zufolge gegen 7.20 Uhr mit seinem City Roller auf dem Gehweg entlang der Hauptstraße unterwegs und querte in der Folge die Seestraße. Mittig auf der Straße wurde der Junge von einem Pkw, bei dem es sich um einen silbernen Mercedes gehandelt haben könnte, erfasst und leicht verletzt. Der Achtjährige kam nicht zu Fall und fuhr weiter auf die andere Straßenseite. Dort wurde er seinen Angaben zufolge vom Fahrer des Pkw in unflätiger Weise angesprochen. Dann fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich weiter um das Kind zu kümmern. Wenig später erzählte der Junge den Vorfall einem Lehrer. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den gesuchten Pkw bzw. dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-420 zu melden. (mr) 

Ostfildern (ES): Einfamilienhaus angegangen 

Über die Kellertür ist ein Unbekannter zwischen Dienstag vergangener Woche und Montag, 19.15 Uhr, in ein Einfamilienhaus in der Berkheimer Straße in Nellingen eingebrochen. Der Täter hebelte die Tür auf und durchsuchte im Gebäude sämtliche Räume nach möglicher Beute. Ob etwas gestohlen wurde, steht derzeit noch nicht fest. Das Polizeirevier Filderstadt hat mit Unterstützung von Spurensicherungsexperten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. (mr)

Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis: Seniorin betrogen – Polizei warnt erneut vor Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben 

Um mehrere zehntausend Euro ist in den vergangenen Tagen eine Seniorin aus Bisingen im Zollernalbkreis von einem unbekannten Telefonbetrüger geprellt worden. Seit Sonntag letzter Woche hatte die 84-jährige Frau mehrere Telefonanrufe erhalten. Der Betrüger gab sich als Ermittler der Kriminalpolizei aus und behauptete, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden und man sei der Einbrecherbande auf der Spur. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Betrüger, der Frau persönliche Daten über ihre Lebens- und Vermögensverhältnisse zu entlocken. Dabei setzte er sie so unter Druck, dass die Seniorin einen hohen Geldbetrag bei ihrer Bank abhob und am vergangenen Donnerstag an einem vereinbarten Ort zur Abholung hinterlegte. Erst als sich die Frau Tage später den Vorfall der Familie berichtete, flog der Schwindel auf und die Polizei wurde alarmiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen gehen derzeit nahezu täglich Anzeigen ein, bei denen versucht wird, mit nahezu immer der gleichen Masche, man habe in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen, gerade ältere Menschen um ihr Erspartes zu prellen. Mit dem Hinweis, bei dieser angeblichen Festnahme seien Notizen und Aufzeichnungen mit dem Namen der Angerufenen gefunden worden, setzen sie ihre Opfer unter Druck und erwecken so den Eindruck, dass auch sie bald von den Einbrechern heimgesucht werden und Geld und Wertsachen weder zu Hause noch auf der Bank sicher seien, und vorsichtshalber übergeben werden sollen. 

Aber es ist nicht die Polizei, die da anruft: 

Die Polizei wird nie bei Ihnen anrufen, um Sie über ihr Vermögen auszufragen oder Sie zur Übergabe von Geld und anderen Vermögenswerten auffordern. 

Die Polizei rät deshalb: 

- Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den Namen und die angegebene Dienststelle des Anrufers und legen Sie sofort vollständig auf.
- Lassen Sie sich auf kein Gespräch ein - die Betrüger nutzen das sofort für ihre Zwecke aus!
- Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf. Wichtig: Nicht die Rückruftaste drücken, sonst landen Sie wieder bei den Kriminellen. Suchen Sie die Nummer selbst heraus oder wählen Sie den Polizeinotruf 110.
- Geben Sie nie Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.
- Übergeben Sie nie einem Fremden Bargeld oder Wertgegenstände, egal mit welcher Geschichte er bei Ihnen vorspricht.
- Lassen Sie Ihr Vermögen da, wo es ist, und heben Sie kein Geld ab, um es einem angeblichen Polizeibeamten oder sonst einer angeblichen Amtsperson zu übergeben.
- Ziehen Sie einen Angehörigen oder eine Person Ihres Vertrauens zu Rate.

Das Polizeipräsidiums Reutlingen hat in eigens produzierten Videos einen solchen Anruf nachgestellt und gibt Tipps und Hinweise, um mögliche Opfer aber insbesondere auch die Angehörigen der oft älteren Geschädigten zu sensibilisieren. Die Videos sind im Internet auf der Homepage des Polizeipräsidiums Reutlingen unter https://ppreutlingen.polizei-bw.de, der Facebook-Seite des Polizeipräsidiums Reutlingen unter www.Facebook.com/PolizeiReutlingen/Videos und auf Twitter bei twitter.com/PolizeiRT zu finden. Weitere Tipps und Informationen zum Schutz vor diesen Betrügern finden sich auch unter www.polizei-beratung.de (cw)


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