19.02.2021 – Polizeiberichte

Baltmannsweiler: Zündelnde Jungs

Vier Jungs haben am Donnerstagnachmittag, gegen 17 Uhr, auf einem Gartengrundstück im Schlichtener Weg in Hohengehren einen Mülleimer in Brand gesetzt. Aus jugendlichem Leichtsinn heraus wollten die Jungs im Alter von 13 und 14 Jahren ein Feuer in dem Mülleimer entfachen. Nachdem dies nicht gelang, leerten sie Benzin aus einem Kanister dazu. Im Anschluss kam es zu einer Verpuffung und die Jungs konnten das Feuer nicht mehr selbst löschen, worauf sie die Feuerwehr verständigten. Der Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften ausrückte, gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf einen Schuppen zu verhindern. So entstand lediglich geringer Sachschaden an dem Mülleimer. Glücklicherweise blieben die Jungs unverletzt. Sie wurden im Anschluss ihren Eltern überstellt.

Esslingen: Zwei verletzte Personen bei Küchenbrand

Ein Topf mit heißem Fett dürfte den polizeilichen Ermittlungen zufolge die Ursache für einen Küchenbrand am Donnerstagabend in der Kirchackerstraße gewesen sein. Durch einen gegen 18.45 Uhr ausgelösten Brandmelder wurde ein Nachbar auf starken Rauch aus der Wohnung nebenan aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Bei einer Nachschau konnte der 63-Jährige eine offenstehende Wohnungstür sowie einen Topf auf dem eingeschalteten Herd feststellen, den er herunternahm. Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung wurde er zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Die mit fünf Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten angerückte Feuerwehr sorgte für eine Belüftung der Wohnung. Ermittlungen ergaben, dass die 36-jährige Bewohnerin sich zuvor bereits selbstständig in eine Klinik begab, da sie Verbrennungen erlitten hatte. Nach jetzigem Kenntnisstand ist kein nennenswerter Schaden entstanden. (amh)

Filderstadt: Schlechter Scherz mit Konsequenzen (Warnmeldung)

Wegen des Verdachts der Verleumdung ermittelt das Polizeirevier Filderstadt gegen einen Unbekannten, der sich einen folgenschweren Scherz erlaubt hat. Über eine Onlineplattform, mit der sich täuschend echt aussehende Zeitungsartikel und Ähnliches fertigen lassen, hatte dieser eine gefälschte Fahndungsmeldung zu einem angeblich gesuchten Vergewaltiger erstellt. Dafür benutzte der Tatverdächtige das Bild eines real existierenden Mannes und verbreitete den so erstellten Artikel anschließend in sozialen Netzwerken, wo er offenbar nach wie vor rege geteilt wird.

Nicht nur das Erstellen, sondern auch das Verbreiten von sogenannten Fake News kann strafbar sein. Die Polizei warnt deshalb davor, derartige Meldungen unbedacht zu teilen oder sonst weiter zu verbreiten.

Neuhausen auf den Fildern: Brandalarm in Flüchtlingsunterkunft

Im Zimmer einer Flüchtlingsunterkunft in der Mörikestraße ist es in der Nacht zum Freitag zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Gegen 0.45 Uhr löste der Brandmelder der Unterkunft aus. Wie sich herausstellte, hatten zwei Matratzen im Zimmer eines 35-Jährigen auf noch unbekannte Weise zu Schmoren begonnen und dadurch starken Rauch verursacht. Die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften angerückt war, lüftete das Zimmer, in das der 35-Jährige anschließend wieder zurückkehren konnte. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Der Sachschaden wird mit etwa 200 Euro beziffert. 

Nürtingen: Unerlaubt vom Unfallort entfernt (Zeugenaufruf)

Zu einem Unfall, der sich am Donnerstagabend in der Neckarstraße in Nürtingen ereignet hat, sucht das Polizeirevier Nürtingen noch Zeugen. Gegen 18 Uhr wollte die 55-jährige Fahrerin eines Volvo von der Wörthbrücke auf die Neckarstraße / B313 in Richtung Wendlingen auffahren. Bereits hier fiel der Fahrer eines weißen Lieferwagens auf, der hinter dem Volvo fahrend lautstark die Hupe seines Fahrzeugs betätigte. Anschließend fuhr er auf der Neckarstraße dicht neben den Volvo. Um einen möglichen Zusammenstoß zu vermeiden, wich die Volvo-Fahrerin nach rechts aus. Hierbei kam sie in Kontakt mit dem Bordstein, worauf sie die Kontrolle über ihren PKW verlor und gegen einen Lichtmast prallte. Hierbei zog sie sich leichte Verletzungen zu, weshalb sie vom Rettungsdienst vor Ort behandelt wurde. Der Volvo wurde bei dem Unfall so beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Der Gesamtschaden beträgt circa 13.000 Euro. Der Fahrer des weißen Lieferwagens setzte seine Fahrt in Richtung Wendlingen fort. Von dem flüchtigen Lieferwagen ist bekannt, dass es sich um einen weißen Kleintransporter, vermutlich 3,5 Tonner, mit Waiblinger Zulassung handeln soll. Besetzt war er mit mindestens zwei Personen, die jeweils weiße Arbeitskleidung trugen. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweis auf den Kleintransporter geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Nürtingen unter 07022/9224-0 zu melden. (md)

Hochdorf: Bedrohung in Flüchtlingsunterkunft

Zu einer Bedrohung mit einem Messer ist es am Donnerstagnachmittag in einer Flüchtlingsunterkunft in der Kirchheimer Straße gekommen. Gegen 15.45 Uhr kam es zu Streitigkeiten zwischen einem 35-Jährigen und einem 21 Jahre alten Mann. In dessen Verlauf schnappte sich der Ältere ein Messer und hielt dieses in die Richtung des Jüngeren. Der 21-Jährige rannte daraufhin aus der Gemeinschaftsküche. Zeugen informierten im Anschluss die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen zu der Unterkunft ausrückte. In Schutzkleidung gingen die Beamten ins Gebäude und konnten den 35-Jährigen in seinem Zimmer widerstandslos festnehmen. Da er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, musste er in eine Klinik gebracht werden. Hierzu mussten die Polizisten unmittelbaren Zwang anwenden. Vorsorglich war ein Rettungswagen an die Unterkunft ausgerückt. Es gab keine Verletzten.

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