26.03.2020 – Polizeiberichte

Ostfildern (ES): Unfall mit drei Verletzten

Ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Verletzten und einem hohen Sachschaden hat sich am Mittwochmittag auf der sogenannten Abendeckkreuzung ereignet. Ein 79-Jähriger war kurz nach 13 Uhr mit seinem Ford Kuga auf der untergeordneten Heumadener Straße von Kemnat herkommend unterwegs. Zeugenangaben nach fuhr er nahezu ungebremst in den Kreuzungsbereich ein, um geradeaus in den Möhringer Weg Richtung Krankenhaus weiterzufahren. Ein von links kommender und auf der Kirchheimer Straße in Richtung Ruit fahrender, 42-jähriger Lkw-Lenker konnte mit seinem 32-Tonner gerade noch abbremsen und eine Kollision verhindern. Einem von rechts kommenden und in Richtung Heumaden fahrenden, 59-jährigen Busfahrer gelang es nicht mehr, eine Kollision zu vermeiden. Er prallte trotz einer Vollbremsung mit seinem Linienbus frontal gegen die rechte Seite des Ford und schob ihn mehr als 20 Meter bis in einen Grünstreifen vor sich her. Hierbei streifte die rechte Busseite an der Front eines Mitsubishi entlang, dessen 58 Jahre alter Fahrer im Möhringer Weg verkehrsbedingt warten musste. Der Unfallverursacher und der Mitsubishi-Lenker zogen sich ersten Erkenntnissen nach leichte Verletzungen zu. Der Busfahrer musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden. Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Der schwer beschädigte Bus wurde vom Unternehmen versorgt. Der Schaden wird auf 80.000 Euro geschätzt. Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls war die Ampelanlage nicht in Betrieb. (ms)

Großbettlingen (ES): Unfall verursacht, geflüchtet und Widerstand geleistet

Mit einem VW Touran, dessen Schlüssel er zuvor einem Familienmitglied entwendet hatte, hat ein 23-Jähriger am Mittwochvormittag an der Kreuzung Breiter Weg / Sudetenstraße einen schadensträchtigen Verkehrsunfall verursacht. Der junge Mann war gegen 10.30 Uhr mit dem VW auf der Straße Breiter Weg unterwegs. Weil er jedoch viel zu schnell fuhr, kam er an der Kreuzung zur Sudetenstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und knallte nachfolgend gegen eine dortige Steinmauer. Der unverletzte Fahrer flüchtete anschließend zu Fuß von der Unfallstelle, konnte aber im Verlauf einer sofort eingeleiteten Fahndung wenig später angetroffen werden. Dabei griff er die Polizeibeamten sofort mit Schlägen und Tritten an, wobei einer der Beamten leicht verletzt wurde. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindende Mann wurde vorläufig festgenommen. Weil der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, wurde er einem Arzt vorgeführt, der eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme durchführte. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde einbehalten. Er wurde im Anschluss in eine Fachklinik eingeliefert und dort stationär aufgenommen. Der Touran war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 6.000 Euro geschätzt. (cw)

Kirchheim (ES): In Bus gestürzt – nachträglich an Folgen verstorben (Zeugenaufruf)

Nachträglich ist bei der Verkehrspolizei Esslingen ein Unfall angezeigt worden, bei dem eine in einem Bus gestürzte Frau jetzt an den Unfallfolgen gestorben ist. Ersten Ermittlungen nach war eine 73-Jährige mit ihrem Rollator am Freitag, 13.03.2020, gegen 14.15 Uhr, am ZOB in Kirchheim in einen Bus der Linie 163 gestiegen. Da es keinen freien Sitzplatz gab, setzte sich die Seniorin im Bereich der Behindertenplätze auf ihre Gehhilfe. Beim Anfahren des Busses stürzte die Frau zu Boden und zog sich eine schwere Beinverletzung zu. Im Anschluss wurde die Verletzte vom Rettungsdienst in eine örtliche Klinik gebracht, von wo aus sie einige Tage später in ein anderes Krankenhaus verlegt werden musste. Dort starb sie im Laufe des Mittwochs an den Folgen des Unfalls. Die Ermittlungen zum Fahrer dauern an. Die Verkehrspolizei Esslingen sucht unter Telefon 0711/3990-420 nach Businsassen, die am 13. März den Sturz der Frau mitbekommen haben. (ms)

Ostfildern (ES): Polizei als Freund und Helfer bei eiligem Einsatz

Als Freund und Helfer hat sich eine Streife des Polizeireviers Filderstadt bei einem eiligen Einsatz am Mittwochabend erwiesen. Die Beamten waren um 21.45 Uhr in Nellingen unterwegs, als ihnen der Lenker eines hinterherfahrenden Pkw mehrmals die Lichthupe gab. Daraufhin hielten die Polizisten an und erkundigten sich nach dem Grund. Es stellte sich heraus, dass in dem Auto ein werdender Vater mit seiner hochschwangeren Frau, die im Begriff war, ihr Kind zu bekommen, unterwegs waren. Aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Geburt wurde das Paar unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten bis zu der für die Geburt vorgesehenen Klinik eskortiert. Dort konnten die werdenden Eltern eine viertel Stunde später rechtzeitig und wohlbehalten in die Hände des medizinischen Personals übergeben werden. (ms)

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