23.07.2017 – E-Rennkiste – Lautlos, aber mit maechtig Speed in Kirchheim-Lindorf

Lautlos, aber mit maechtig Speed
Rennwagen Neun Rennteams boten auf dem Verkehrsuebungsplatz Birkhau in Lindorf spannende Rennen. Die modernen Seifenkisten waren mit Elektromotoren ausgestattet.
Lindorf. Fuer einmal diente der Lindorfer Verkehrsuebungsplatz nicht der Sicherheit im Verkehr, sondern war Austragungsort fuer lautlose und packende Seifenkistenrennen. Neun Racingteams hatten sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv mit der Planung, Konstruktion und dem Bau der Elektro-Rennkisten auseinandergesetzt. Die Mannschaften kommen aus Kirchheim, Nuertingen, Lenningen, Weilheim und Wendlingen. Jedes Team hat einen eigenen Rennboliden entworfen und gebaut. Zum Teil mit Unterstuetzung aus den Gemeinden oder sogar mit Sponsorenhilfe. Einige Teams bauten auf drei Raeder, andere glaubten an die Stabilitaet mit vier Raedern. Auf Leichtigkeit und Speed achteten die Konstrukteure besonders und so standen am Schluss windschnittige Rennwagen auf dem Verkehrsuebungsplatz in Lindorf. Viele interessierte Zuschauer konnten sich zu Beginn die verschiedenen Boliden anschauen und die Piloten beantworteten bereitwillig Fragen zu ihren E-Rennkisten. Selbst der TUeV pruefte die Boliden, bevor sie fuers Rennen freigegeben wurden.
Chance fuer die Ausbildung
Angelika Matt-Heidecker, Kirchheims Oberbuergermeisterin, hatte die Schirmherrschaft fuer das Rennen uebernommen. Fast waere die Schirmherrschaft zur ungewollten Realitaet geworden, denn immer wieder troepfelte es zu Beginn leicht. Doch bis auf ein paar kraeftige Windboeen, die den Pavillons einzelner Rennstaelle kraeftig zusetzten, blieb das Wetter stabil. Angelika Matt-Heidecker lobte nach der Besichtigung der Boliden den Einsatz aller Teams. Sie sah den Renntag auch als Chance fuer die Ausbildung in der Automobilbranche. Die Spannung unter den Piloten stieg und das nahm auch die Oberbuergermeisterin wahr: „Man spuert das Kribbeln bei den einzelnen Mannschaften und vor allem bei den Rennfahrern.“ Der Renntag in Lindorf begann mit dem Slalomfahren. Dabei ging es fuer die Piloten darum, eine gewisse Strecke, die mit Pylonen zum Slalom ausgesteckt war, innert kuerzester Zeit und ohne Beruehrung zu durchfahren. Dies gelang den meisten Teams zwar, aber immer wieder gab es verschobene Pylonen oder Fahrfehler, die dann viel Zeit und damit den Sieg kosteten.
Spannende Rennen
Die Piloten freuten sich am meisten auf die zwei Parcoursstrecken. Da konnten sie das fahrerische Koennen unter Beweis stellen und mit ihren E-Rennkisten richtig Gas geben. Dabei galt es, die zahlreichen Kurven auf dem Parcours im Auge zu behalten. Klappte das nicht, gab schon mal Beruehrungen mit den Puffern aus Autoreifen am Streckenrand. Doch die Rennfahrer hatten ihre Boliden im Griff und lieferten sich spannende Zeitrennen. Selbst ein Achsbruch waehrend des Rennens war fuer die Teams kein Grund, aufzugeben. Da wurden kurzerhand die Raeder – wenn auch brachial erscheinend – entfernt und ersetzt. Die einzelnen Rennstaelle waren bestens eingespielt. Immer wieder gab es nach den Laeufen Manoeverkritik und Tipps, wie man die engen Kurven noch schnittiger fahren kann. Auf dem Gelaende waren viele vermeintliche Experten unterwegs und es wurden einige Erfahrungen zwischen den Teams aber auch mit den rennbegeisterten Zuschauern ausgetauscht. Es war ein Renntag fuer die Elektroseifenkisten, bei dem am Schluss alle Sieger waren. Die Kfz-Innung Nuertingen-Kirchheim hatte das Rennen organisiert und machte damit spannende Werbung fuer die Ausbildungen in der Automobilbranche.

Lindorf (red) –  Für einmal diente der Lindorfer Verkehrsübungsplatz nicht der Sicherheit im Verkehr, sondern war Austragungsort für lautlose und packende Seifenkistenrennen. Neun Racingteams hatten sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv mit der Planung, Konstruktion und dem Bau der Elektro-Rennkisten auseinandergesetzt. Die Mannschaften kommen aus Kirchheim, Nürtingen, Lenningen, Weilheim und Wendlingen. Jedes Team hat einen eigenen Rennboliden entworfen und gebaut. Zum Teil mit Unterstützung aus den Gemeinden oder sogar mit Sponsorenhilfe. Einige Teams bauten auf drei Räder, andere glaubten an die Stabilität mit vier Rädern. Auf Leichtigkeit und Speed achteten die Konstrukteure besonders und so standen am Schluss windschnittige Rennwagen auf dem Verkehrsübungsplatz in Lindorf. Viele interessierte Zuschauer konnten sich zu Beginn die verschiedenen Boliden anschauen und die Piloten beantworteten bereitwillig Fragen zu ihren E-Rennkisten. Selbst der TÜV prüfte die Boliden, bevor sie fürs Rennen freigegeben wurden. Angelika Matt-Heidecker, Kirchheims Oberbürgermeisterin, hatte die Schirmherrschaft für das Rennen übernommen. Der Renntag in Lindorf begann mit dem Slalomfahren. Dabei ging es für die Piloten darum, eine gewisse Strecke, die mit Pylonen zum Slalom ausgesteckt war, innert kürzester Zeit und ohne Berührung zu durchfahren. Dies gelang den meisten Teams zwar, aber immer wieder gab es verschobene Pylonen oder Fahrfehler, die dann viel Zeit und damit den Sieg kosteten. Die Piloten freuten sich am meisten auf die zwei Parcoursstrecken. Da konnten sie das fahrerische Können unter Beweis stellen und mit ihren E-Rennkisten richtig Gas geben. Dabei galt es, die zahlreichen Kurven auf dem Parcours im Auge zu behalten. Klappte das nicht, gab schon mal Berührungen mit den Puffern aus Autoreifen am Streckenrand. Doch die Rennfahrer hatten ihre Boliden im Griff und lieferten sich spannende Zeitrennen. Selbst ein Achsbruch während des Rennens war für die Teams kein Grund, aufzugeben. Da wurden kurzerhand die Räder – wenn auch brachial erscheinend – entfernt und ersetzt. Die einzelnen Rennställe waren bestens eingespielt. Immer wieder gab es nach den Läufen Manöverkritik und Tipps, wie man die engen Kurven noch schnittiger fahren kann. Auf dem Gelände waren viele vermeintliche Experten unterwegs und es wurden einige Erfahrungen zwischen den Teams aber auch mit den rennbegeisterten Zuschauern ausgetauscht. Es war ein Renntag für die Elektroseifenkisten, bei dem am Schluss alle Sieger waren. Die Kfz-Innung Nürtingen-Kirchheim hatte das Rennen organisiert und machte damit spannende Werbung für die Ausbildungen in der Automobilbranche.

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